Schleswig-Holstein, JVA Kiel, Niedersachsen, JVA Wolfenbüttel, Fall Maddie: Verdächtiger wird erneut verlegt

Der Verdächtige im Mordfall Maddie ist nun von der JVA Kiel in die JVA Wolfenbüttel verlegt worden. Der 43-jähige soll dort nun wegen der örtlichen Zuständigkeit eine 7-jährige Haftstrafe wegen der Vergewaltigung einer 72-jährigen US-Amerikanerin absitzen. Bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig ist er auch wegen anderer Sexualstraftaten unter Verdacht. Der 43-jähige steht im Fokus, weil gegen ihn im Fall der vermissten Maddie wegen Mordverdachts ermittelt wird. Das britische Mädchen war 2007 spurlos aus einer Ferienanlage an der Algarve verschwunden. Nach PrisonWatch Informationen haben die Ermittler jedoch große Schwierigkeiten einen Tatnachweis zu führen. Bislang jedenfalls gibt es nur Anhaltspunkte für eine Täterschaft. Auch für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

    Hauptsache weggesperrt.


    Die Situation der Gefangenen in Deutschland bleibt weitgehend unbeobachtet. Das Strafvollzugssystem ist ein in sich geschlossenes System, dass allenfalls Aufmerksamkeit findet, wenn gravierende Vorfälle geschehen. PrisonWatch durchbricht diese Schranken, indem auf die Situation der Gefangenen aufmerksam gemacht wird. In ausführlichen Berichten wird die Situation des Strafvollzuges dargestellt und ergangene Rechtsprechung besprochen und kommentiert.