Bayern, Staatsanwaltschaft München, Anklage gegen Hanflädenbetreiber wegen Tees

Die Staatsanwaltschaft München hat mehrere Betreiber von Hanfläden angeklagt, weil zu viel THC in Produkten wie Hanfblüten-Tee oder Ölen enthalten sein soll. Das bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft gegenüber PrisonWatch. Es seien die Betreiber sowie mehrere Verkäufer von fünf Läden angeklagt worden. Insgesamt - unglaubliche- 180 Polizisten hatten im vergangenen Jahr acht Läden und Depots von Online-Shops sowie acht Wohnungen in und um München durchsucht. Dabei wurden u. a. Hanftee, Haschisch und Blüten beschlagnahmt. PrisonWatch hält das Vorgehen gegen die Betreiber für völlig unangemessen und kritisiert die Anklageerhebung massiv. Wir werden den Prozess verfolgen und über den Ausgang berichten.

    Hauptsache weggesperrt.


    Die Situation der Gefangenen in Deutschland bleibt weitgehend unbeobachtet. Das Strafvollzugssystem ist ein in sich geschlossenes System, dass allenfalls Aufmerksamkeit findet, wenn gravierende Vorfälle geschehen. PrisonWatch durchbricht diese Schranken, indem auf die Situation der Gefangenen aufmerksam gemacht wird. In ausführlichen Berichten wird die Situation des Strafvollzuges dargestellt und ergangene Rechtsprechung besprochen und kommentiert.