Sachsen, Justizministerium, Sachsen will Internet für Inhaftierte

Sachsens Justizministerium will Häftlingen in deutschen Gefängnissen Zugang zu Videotelefonie und Internet bieten. Dafür warb Justizministerin Meier in einer Videoschaltung mit ihren Amtskollegen. Mit „Videobesuchen“ hätten in der Corona-Krise unnötige Härten für Gefangene vermieden werden können. Der überwachte Zugang von Gefangenen zum Internet soll diese besser auf ein Leben nach der Haft vorbereiten helfen. Meier erklärte, die Corona-Krise habe gezeigt, dass Videodolmetscher-Technik und überwachte Videotelefonie für Häftlinge kurzfristig und flächendeckend bereitgestellt werden kann.

    Hauptsache weggesperrt.


    Die Situation der Gefangenen in Deutschland bleibt weitgehend unbeobachtet. Das Strafvollzugssystem ist ein in sich geschlossenes System, dass allenfalls Aufmerksamkeit findet, wenn gravierende Vorfälle geschehen. PrisonWatch durchbricht diese Schranken, indem auf die Situation der Gefangenen aufmerksam gemacht wird. In ausführlichen Berichten wird die Situation des Strafvollzuges dargestellt und ergangene Rechtsprechung besprochen und kommentiert.