Sachsen, Justizvollzugsanstalten, Gefängnisse in Sachsen nutzen Video-Dolmetscher

Alle zehn Justizvollzugsanstalten in Sachsen nutzen inzwischen auch Video-Dolmetscher. Ein Sprecher des Justizministeriums in Dresden sagte, eine angemessene Verständigung mit ausländischen Gefangenen sei unerlässlich. Nur so lasse sich auch das Risiko von Eigen- oder Fremdgefährdung richtig einschätzen. Übersetzer würden schon von Anfang an gebraucht bei der Ankunft in den Gefängnissen. Auch Arztbesuche erforderten einen Dolmetscher. Nach Ministeriumsangaben hat sich der Anteil Inhaftierter mit ausländischer Herkunft in den letzen Jahren erhöht. Auch in anderen Bundesländern nutzen die Justizvollzugsanstalten solche Video-Dommeter.

    Hauptsache weggesperrt.


    Die Situation der Gefangenen in Deutschland bleibt weitgehend unbeobachtet. Das Strafvollzugssystem ist ein in sich geschlossenes System, dass allenfalls Aufmerksamkeit findet, wenn gravierende Vorfälle geschehen. PrisonWatch durchbricht diese Schranken, indem auf die Situation der Gefangenen aufmerksam gemacht wird. In ausführlichen Berichten wird die Situation des Strafvollzuges dargestellt und ergangene Rechtsprechung besprochen und kommentiert.