Deutschland, Strafvollzug, Im Strafvollzug fehlen insgesamt fast 4.0000 Mitarbeiter

Rund 2.000 Mitarbeiter fehlen alleine im Vollzugsdienst. Die Gewerkschaft beklagt, dass Nachwuchs kaum zu finden sei. Dieses liege insbesondere auch daran, dass Sorge vor Übergriffen bestehe. Auch fehle es an der Anerkennung für den Beruf in der Gesellschaft. PrisonWatch ist der Auffassung, dass der Staat dem Strafvollzug in den vergangenen Jahren nicht genug Beachtung geschenkt hat und das System faktisch vor die Wand fahren lässt. Die beste Bekämpfung von Kriminalität heißt Resozialisierung. Alles andere funktioniert nicht und kostet nur weiterhin immense Summen. Der Staat wäre gut beraten, die zur Verfügung stehenden Mittel für Resozialisierungsmaßnahmen ausgeben und nicht für das Wegsperren von Straftätern.

    Hauptsache weggesperrt.


    Die Situation der Gefangenen in Deutschland bleibt weitgehend unbeobachtet. Das Strafvollzugssystem ist ein in sich geschlossenes System, dass allenfalls Aufmerksamkeit findet, wenn gravierende Vorfälle geschehen. PrisonWatch durchbricht diese Schranken, indem auf die Situation der Gefangenen aufmerksam gemacht wird. In ausführlichen Berichten wird die Situation des Strafvollzuges dargestellt und ergangene Rechtsprechung besprochen und kommentiert.