Nordrhein-Westfalen, Justizvollzugsanstalten, NRW setzt neue Drogenspürhunde ein

Die Justiz in NRW setzt zunehmend auf Hunde, um Drogen und Handys in den Gefängnissen aufzuspüren. (PrisonWatch berichtete) Am 11.04.2019 sollen vier belgische Schäferhunde und ein holländischer Schäferhund in der Polizeischule Schloß Holte-Stuckenbrock ihre Prüfung ablegen. Wie das Justizministerium am 29.03.2019 mitteilte, werden 11 Diensthunde in den 36 Vollzugsanstalten im Einsatz sein. Die Zahl der Hundeführer wird auf 8 verdoppelt. Zudem laufe ein Test mit einem Rottweiler, der zusätzlich USB-Sticks und Sim-Karten erschnüffeln soll.

    Kommentare

    Hauptsache weggesperrt.


    Die Situation der Gefangenen in Deutschland bleibt weitgehend unbeobachtet. Das Strafvollzugssystem ist ein in sich geschlossenes System, dass allenfalls Aufmerksamkeit findet, wenn gravierende Vorfälle geschehen. PrisonWatch durchbricht diese Schranken, indem auf die Situation der Gefangenen aufmerksam gemacht wird. In ausführlichen Berichten wird die Situation des Strafvollzuges dargestellt und ergangene Rechtsprechung besprochen und kommentiert.